Constantin Banowitz stürmt auf Rang vier – Starker Auftritt bei der U17-EM

Knapp an einer Medaille vorbei, aber mit einem Ausrufezeichen im Gepäck: Der gebürtige Homburger Constantin Banowitz hat bei der U17-Europameisterschaft in Tiflis (Georgien) ein beeindruckendes Debüt auf internationaler Bühne hingelegt. Der Nachwuchsfechter des Fechterrings Hochwald Wadern überzeugte vor allem im Teamwettbewerb und belegte mit der deutschen Nationalmannschaft einen starken vierten Platz.

Im Gefecht um Bronze musste sich das deutsche Quartett zwar Italien mit 31:45 geschlagen geben, doch Trainer Peter Molter zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt seines Schützlings: „Für sein erstes EM-Turnier war das eine sehr starke Leistung.“

Bereits im Einzel deutete Banowitz sein Potenzial an. Im hochkarätig besetzten Feld mit 122 Teilnehmern startete er mit vier Siegen in der Vorrunde souverän ins Turnier und qualifizierte sich direkt für das Tableau der besten 64 Fechter Europas. Der Einzug unter die Top 32 blieb ihm jedoch in einem innerdeutschen Duell verwehrt: Gegen den Heidenheimer Schünke unterlag er knapp. Am Ende stand bei seiner EM-Premiere ein respektabler 43. Platz im Einzel.

Richtig Fahrt nahm Banowitz dann im Mannschaftswettbewerb auf. Das deutsche Team eröffnete gegen Gastgeber Georgien mit einem klaren 45:22-Erfolg. Deutlich enger ging es anschließend gegen die Ukraine zu, doch die deutsche Auswahl behielt mit 45:43 die Oberhand.

Für einen echten Krimi sorgte das Viertelfinale gegen Belgien. In einem Duell auf Messers Schneide setzten sich die Deutschen erneut mit 45:43 Treffern durch und zogen ins Halbfinale ein. Dort wartete mit Frankreich der spätere Europameister – und erwies sich beim 31:45 als zu stark.

Im kleinen Finale gegen taktisch clever auftretende Italiener reichte es schließlich nicht ganz für Edelmetall. Dennoch bedeutet Rang vier für das deutsche U17-Team einen großen Erfolg – und für Constantin Banowitz einen vielversprechenden Schritt in seiner jungen Karriere.

Zum Durchatmen bleibt dem Nachwuchsathleten allerdings kaum Zeit: Schon in den Osterferien steht mit der U17-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro das nächste internationale Highlight an. Gemeinsam mit Trainer Peter Molter läuft die Vorbereitung bereits auf Hochtouren.


Bild: Michael Banowitz
Bildinhalt: Constantin Banowitz mit Trainer Peter Molter

Banowitz löst EM-Ticket – Angriff mit dem Degen in Tiflis

Die Fechtbahn von Samorin wurde zur entscheidenden Etappe auf dem Weg nach Georgien: Nach dem letzten U17-Weltcupturnier im slowakischen Samorin steht fest, dass Constantin Banowitz bei der Fecht-Europameisterschaft vom 20. bis 27. Februar 2026 im georgischen Tiflis für Deutschland an den Start gehen wird. Mit einer Platzierung im vorderen Drittel des stark besetzten Weltcups sicherte sich der Nachwuchsdegenfechter den zweiten Platz in der deutschen U17-Rangliste – und damit eines der begehrten EM-Tickets.

Als einer der vier besten deutschen Fechter seiner Altersklasse wird Banowitz den Deutschen Fechterbund auf internationaler Bühne vertreten. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt läuft bereits auf Hochtouren. In den kommenden Wochen stehen intensive Trainingseinheiten mit Landestrainer Peter Molter auf dem Programm. Trainiert wird an mehreren Standorten – in Schönenberg, Wadern und Homburg. Eine besondere Konstellation: Molter ist nicht nur Landestrainer, sondern zugleich Vereinstrainer von Banowitz beim Fechterring Hochwald Wadern und Sportlehrer an der IGS Schönenberg-Kübelberg/Waldmohr.

Doch nicht nur auf der Planche wird an der Form gefeilt. Der 17-Jährige, Schüler der 11. Klasse an der IGS Schönenberg-Kübelberg/Waldmohr, absolviert zusätzlich schweißtreibende Kraft- und Athletikeinheiten an seiner sportorientierten Schule. „Die Kombination aus Schule und Leistungssport funktioniert hier hervorragend“, heißt es aus dem Umfeld.

Ein letzter Härtetest steht ebenfalls noch an: In zwei Wochen reist Banowitz zum abschließenden europäischen Ranglistenturnier nach Krakau. Dort will er noch einmal Selbstvertrauen sammeln, bevor der Fokus ganz auf die Europameisterschaft gerichtet wird.

Trainer Peter Molter gerät beim Blick auf die körperlichen Voraussetzungen seines Schützlings ins Schwärmen: „Constantin hat für einen Degenfechter mit über 1,90 Metern ein außergewöhnliches Gardemaß, das er technisch und taktisch sehr effektiv einsetzen kann.“ Eigenschaften, die auf internationalem Parkett Gold wert sein können.

Die Vorbereitung ist eingeleitet – und in Wadern, Homburg und darüber hinaus wächst die Hoffnung, dass der Weg nach Tiflis für Constantin Banowitz nicht nur zur Teilnahme, sondern vielleicht sogar zu mehr führt…

Aus: SZ und Wochenspiegel im Januar

Fecht-Sensation in Budapest: Nachwuchstalent des Fechterringes Constantin Banowitz erkämpft Platz 8 beim EFC Cup in Budapest

Budapest/Wadern. – Mit einem wahren Paukenschlag hat der Constantin Banowitz, Fechter des Fechterringes Hochwald Wadern beim EFC Budapest Cup U17 in Ungarn auf sich aufmerksam gemacht. Unter 450 Startern aus aller Welt kämpfte sich der 16-Jährige sensationell bis ins Viertelfinale vor und sicherte sich am Ende Platz 8 – ein herausragendes Ergebnis in diesem hochkarätig besetzten Turnier.

Über den Deutschen Fechterbund wurde Banowitz für das internationale Großevent nominiert, bei dem in 65 Vorrunden mit jeweils sechs Fechtern um die Setzlistenplätze gefochten wurde. Der Start verlief dabei zunächst holprig: Mit zwei Siegen und drei Niederlagen lag der Homburger nach der Vorrunde nur auf Rang 269. Doch dann begann eine beeindruckende Aufholjagd.

In der Direktausscheidung zeigte Banowitz Nervenstärke und Siegeswillen: Zunächst besiegte er den Amerikaner Kugler knapp mit 15:14, danach den Italiener Leone (15:9) und den Engländer Beckley (15:8). Im Tableau der besten 64 setzte er sich gegen den US-Fechter Edison (15:12) durch, bevor er mit einem klaren 15:9-Sieg über den Ungarn Kuzmjekov in die Runde der letzten 16 einzog.

Dort gelang Banowitz ein weiterer Coup: Mit 15:6 bezwang er den Italiener Giovata und stand damit sensationell im Viertelfinale. Erst dort musste er sich dem Griechen Minos geschlagen geben – nach einem kräftezehrenden Turnier, in dem er insgesamt sieben Duelle für sich entscheiden konnte.

Mit Rang 8 in einem Weltklassefeld unterstreicht Constantin Banowitz seine Ausnahmestellung im deutschen Nachwuchsfechten. In der nationalen U17-Rangliste liegt er nun auf Platz zwei – und hat damit beste Chancen auf die Qualifikation zur Europameisterschaft 2026 in Georgien.

Seit Anfang des Jahres gehört Constantin Banowitz dem Nachwuchskader 2 des Deutschen Fechterbundes an. Trainiert wird Constantin von Landestrainer Peter Molter, der in 3- 5 Trainingseinheiten pro Woche am OSP in Saarbrücken und Wadern an der Technik und Taktik seines talentierten Fechters pfeilt.

Zeit zum Durchatmen bleibt kaum: Bereits in zwei Wochen wartet beim Weltcup im französischen Grenoble die nächste internationale Bewährungsprobe auf das vielversprechende Fechttalent.

Aus: Wochenspiegel und SZ im November

Tom Obermayr Deutscher Meister im Fechtfünfkampf

Kompletter Medaillensatz für die Athleten des Fechterringes Hochwald Wadern

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im klassischen Fünfkampf, die im niedersächsischen Munster ausgetragen wurden, überzeugten die Athleten des Fechterringes Hochwald Wadern mit starken Leistungen und einem kompletten Medaillensatz.

Allen voran sicherte sich Tom Obermayr aus Niederlöstern den Deutschen Meistertitel bei den Senioren. Mit konstanter Leistung in allen fünf Disziplinen – 10-Meter-Luftgewehrschießen, Kugelstoßen, Laufen (Sprint oder Mittelstrecke), Schwimmen und Degenfechten – dominierte er den Wettbewerb und bewies seine Vielseitigkeit. Besonders seine Ausgeglichenheit über alle Disziplinen hinweg war der Schlüssel zum Erfolg.

Auch seine Schwester Clara Obermayr wusste zu glänzen: In der Altersklasse U17 sicherte sie sich die Bronzemedaille, nachdem sie im Schießen mit starken 90 Ringen die Tagesbestleistung erzielte.

Bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft konnte Stefan Fuchs in der Kategorie Herren 40 direkt überzeugen und sich über den zweiten Platz und die Silbermedaille freuen.

Abgerundet wurde das starke Gesamtergebnis durch Jannis Fuchs, der in der U13 einen soliden sechsten Platz belegte und wertvolle Wettkampferfahrung sammelte.

Mit einem kompletten Medaillensatz – Gold, Silber und Bronze – und durchweg starken Platzierungen präsentierte sich der Fechterring Hochwald Wadern als eine der erfolgreichsten Mannschaften des Wochenendes.

Aus: SZ undWochenspiegel im Juli

Vizesaarlandmeisterschaft für den U11 Nachwuchs des Fechterringes

Bei den Saarlandmeisterschaften der U11 in Rohrbach konnte die Mannschaft des Fechterringes Hochwald in der Besetzung Leni Fuchs, Tobias Hoffmann und Jorenz Hammer einen hervorragenden 2. Platz erfechten. Bei den parallel stattfindenden Saarlandmeisterschaften der U15 konnte Julius Baller im Einzel die Bronzemedaille erfechten, in der Mannschaft belegte Julius Baller mit Jannis Fuchs den Bronzeplatz in der U15.

Aus: SZ und Wochenspiegel im November