Eine sportliche Stadt

Wadern ehrte mehr als 200 Sportler für ihre besonderen Erfolge

 

Alljährlich ehrt die Stadt Wadern ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. Die Erfolgspalette reicht von Meisterschaften in Vereinen über Kreis- und Saarlandmeisterschaften bis zu Deutschen Meistern, Europa- und Weltmeistern.

 

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Gleich drei Deutsche Meister hat der Fechterring Hochwald Wadern in seinen Reihen

 

Wadern. "Mein Glückwunsch gilt allen erfolgreichen Sportler, die geehrt werden", eröffnete Bürgermeister Fredi Dewald den Abend, der von den städtischen Mitarbeitern Petra Lauk und Hanns Peter Ebert moderiert wurde. "Die persönlichen Erfolge, die sicherlich mit viel Talent, Fleiß und Ehrgeiz errungen wurden, sind aber auch Ausdruck guter Arbeit, die in unseren Vereinen geleistet wird", hatte der Verwaltungschef ein weiteres Lob bereit. So galt denn sein Dank allen Sportlern, Trainern, Funktionären und Eltern, ohne die sicherlich viele der Erfolge nicht möglich wären.

"Insgesamt ehren wir heute 220 Sportlerinnen und Sportler, die sich in zehn Sportarten profiliert haben. Diese kommen aus 16 Vereinen oder Spielgemeinschaften", betont Petra Lauk, die mit interessanten Interviews mit den Sportlern für ein kurzweiliges Programm sorgte, das zudem mit sportlichen Vorführungen angereichert wurde. Für alle gab es Geschenke und Präsente, gestiftet vom Sporthaus Haco-Intersport in Wadern.

Mit Jan Dickmann stand ein Deutscher Meister auf der Bühne, der seinen Titel im Speedcubing in der Rubrik "Rubiks Magic" errang. Was das wohl sein mag? Jan klärte für alle verständlich und gut sichtbar auf, dass er den Titel mit seiner Geschicklichkeit mit dem Zauberwürfel errang. Sein Erfolgsrezept gab er allerdings nicht preis, außer, dass viel Übung bekanntlich den Meister macht.

Deutsche Meister dürfen sich auch Maximilian Kippenberger (A-Jugend), die Brüder Karsten (Junioren) und Manuel Ruppert (Aktive) nennen.

  Im Fechtfünfkampf, bestehend aus Fechten, Kugelstoßen, Schießen, Laufen und Schwimmen, haben sie mit Arthur Becker (B-Jugend, 3. Platz) sowie Dr. Bruno Zimmermann (AK 50+, 3. Platz) für das beste Mannschaftsergebnis durch den Fechterring Hochwald gesorgt, das jemals bei einer Deutschen Meisterschaften in Berlin erzielt wurde. Ihre weiteren Erfolge und die ihrer Vereinskameraden alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Alexandros Hahn und Anna Kaub zeigten Kostproben ihres Könnens. Darüber hinaus erklärte Maxi Kippenberger, was den Reiz des Fechtens ausmacht und warum die Sportler mit einem Kabel angebunden sind.

"Denken und gewinnen macht Spaß", nannte der siebenjährige Simon Schumacher sein Erfolgsrezept. Damit hat er es mit Schach-Spielen immerhin schon bis zum Saarlandmeister seiner Altersklasse gebracht.

Saarlandmeister ist auch Jill Trenz vom Judoclub Hochwald. Er klärte die Besucher über Erfolg versprechende Halte- und Wurftechniken auf. Sein Bruder Justin wurde Vizemeister.

Für die E-jugendlichen Fußballknirpse der SG Noswendel/Wadern ist es bis zum Deutschen Meister noch sehr weit. Aber ihre Vorbilder haben auch mal klein angefangen. Mit Hilfe ihrer Trainer Hanns Peter Ebert und Dieter Schumacher ist in der Kreisklasse, Gruppe 1, Westsaar, schon mal der Anfang gemacht worden. Die Fußball-B-Jugend der SG Lockweiler/Krettnich/Bardenbach stand mit ihrer Gruppenmeisterschaft den Benjaminen nicht nach. Dank der Torjäger-Qualitäten von Luisa Bohnenberger haben die Fußballmädels der SG Morscholz/Steinberg in der Bezirksliga Nord die Meisterschaft errungen. Auf ihr Torkonto gehen 61 von 96 geschossenen Toren.

Glanzpunkte setzte einmal mehr die Karnevalsgesellschaft Wadern mit ihren Tanzgruppen Aktive und Junioren, die für ihre Erfolge innerhalb der Saarlandmeisterschaft geehrt wurden und zudem Kostproben ihrer neuen Showtänze zum Besten gaben.


SZ vom 3.12.2010