Medaillenregen bei Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

 

aus Wochenspiegel Saarland vom 6.10.2008

 

 

 

 

 

 

 

Arthur Becker, Maxi Kippenberger mit Trainer Peter Molter freuen sich über die Medaillen im Fechtfünfkampf.Foto: Verein

WADERN Einmal mehr bewiesen die Sportler des Fechterrings Hochwald Wadern, dass sie nicht nur auf der Fechtbahn eine gute Figur abgeben: Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Waiblingen bei Stuttgart gab es gleich dreimal Edelmetall für die Athleten aus dem Hochwald.
Im sogenannten Fechtfünfkampf, der aus den Disziplinen Fechten, Schwimmen, Schießen, Kugelstoßen und Laufen besteht, beeindruckte vor allem die Leistung von Manuel Ruppert: Der 24 Jahre alte Student aus Rathen holte sich souverän seinen mittlerweile siebten Titel und ließ der Konkurrenz dabei nicht den Hauch einer Chance. Ebenso erfolgreich war am Ende der beiden Wettkampftage Maximilian Kippenberger, der in der Altersklasse bis 15 Jahre als Titelverteidiger antrat und ebenfalls über Gold jubeln durfte. Trotz starken Leistungen beim Kugelstoßen und Fechten musste um den Titelgewinn allerdings bis zum Schluss gezittert werden.

Maxi Kippenberger und Manuel Ruppert deutsche Meister im Fechtfünfkampf

„Bis zur Siegerehrung wusste keiner, wer am Ende eigentlich vorne war“, so Kippenberger, der am Ende nur 2,5 Punkte vor seinem Kontrahenten Dennis Trautwein aus Esslingen lag. Noch knapper lagen die Dinge in der Altersklasse bis 13 Jahre, in der sich Artur Becker vom FRHW bei seinen ersten Meisterschaften auf nationaler Ebene die Bronzemedaille sicherte. Lediglich 0,4 Punkte fehlten Becker zum zweiten Rang, der vor allem beim Kugelstoßen und Schießen überzeugte, aber durch eine schwache Schwimmleistung wertvolle Punkte verschenkte. „Trotzdem bin ich zufrieden, da ich vorher nicht mit einer Medaille gerechnet hatte“, sagte der junge Mehrkämpfer anschließend.
Auch die anderen Waderner Athleten wussten zu gefallen: So belegte Bruno Zimmermann bei den über 40-Jährigen einen guten fünften Platz, Frank Kaufmann wurde achter. Auch Barbara Zimmermann holte bei den 18-Jährigen einen fünften Rang, während Max Keller und Kevin Schwarz in der jüngeren Altersklasse die Plätze zehn und zwölf belegten. Zufrieden zeigte sich auch der Landesfechttrainer und Vereinstrainer des FRHW, Peter Molter: „Die Medaillenausbeute zeigt, dass unsere Athleten national eine Menge Potenzial haben, welches sie fast alle optimal ausgenutzt haben“.     frh./ti